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Wohin sonst noch, mein Koenig?

Letztes Update:
02/06/01
 

Letzte warme Mahlzeit:
31/01/01
 

© 2001 bei Steve Kups

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Der  Vampir
©2000 bei Steve  Kups

Eines Nachts da saß ich wieder
allein in meinem Zimmer nieder
Ein Weilchen hab ich überlegt
Dann ein Geräusch! Ein Fenster schlägt!
Ich springe auf, doch neben mir
da steht er schon, der Herr Vampir!

Das war’s, jetzt ist’s um mich geschehn’
ich kann’s in seinen Augen sehn’
Seufzend heb ich meine Hände
und bitte ihn:”So mach ein Ende!”
Doch der Vampir setzt sich zu mir

Wir beginnen zu reden
und zu trinken
Zwölf Biere sind’s
die in uns versinken

Derweil  wir dann noch Schnäpse heben
erzählt er mir aus seinem Leben
Fünfhundert  Jahre ist er schon
der dunklen Nacht ein treuer Sohn

Ich  frage ihn warum er kam
und mir nicht mein Leben nahm
Seine Hauer blitzen, als er lacht
Noch nie hat er wen umgebracht
Seit all den Jahren geht’s ihm gut
auch ohne diesen Drang nach Blut

Dieser Umstand haut mich um,
ich frage ihn nach dem “Warum?”
“Der Grund ist, weil ich, mit Verlaub,
selbst nicht an Vampire glaub’”

Und durch das immer noch offene Fenster
kommen die frühen Sonnengespenster

Und  der Vampir zerfällt zu Staub.