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Der Vampir ©2000 bei Steve Kups
Eines Nachts da saß ich wieder allein in meinem Zimmer nieder
Ein Weilchen hab ich überlegt Dann ein Geräusch! Ein Fenster schlägt! Ich springe auf, doch neben mir da steht er schon, der Herr Vampir!
Das war’s, jetzt ist’s um mich geschehn’
ich kann’s in seinen Augen sehn’ Seufzend heb ich meine Hände und bitte ihn:”So mach ein Ende!” Doch der Vampir setzt sich zu mir
Wir beginnen zu reden und zu trinken Zwölf Biere sind’s
die in uns versinken
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Derweil wir dann noch Schnäpse heben erzählt er mir aus seinem Leben
Fünfhundert Jahre ist er schon der dunklen Nacht ein treuer Sohn
Ich frage ihn warum er kam und mir nicht mein Leben nahm
Seine Hauer blitzen, als er lacht Noch nie hat er wen umgebracht Seit all den Jahren geht’s ihm gut auch ohne diesen Drang nach Blut
Dieser Umstand haut mich um, ich frage ihn nach dem “Warum?”
“Der Grund ist, weil ich, mit Verlaub, selbst nicht an Vampire glaub’”
Und durch das immer noch offene Fenster kommen die frühen Sonnengespenster
Und der Vampir zerfällt zu Staub.
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