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Ich bin, seitdem ich denken kann, eifriger Konsument labberiger Heftromane. Die Dinger kosten
nicht viel, nehmen kaum Platz weg und bieten unterhaltsamen Lesespass fĂŒr viele Stunden. Ausserdem eignen sie sich prĂ€chtig, um sie in zusammengerolltem Zustand lĂ€stigen Mitmenschen ĂŒber den SchĂ€del zu ziehen.
Eine der besten Serien, die mein gestrenges Kritikerauge jemals erblicken durfte, ist die Serie
Professor Zamorra, die 14-tÀgig bei BASTEI
erscheint. Diese höchst spannende Serie bietet eine gelungene Mischung aus Fantasy, Grusel, Science Fiction und Mystery. Dieses Genre sei hiermit und fĂŒr immerdar auf den sinnvollen Namen âFagrusciemystâ getauft.
Geschrieben wurden die Romane, von denen es inzwischen schon fast 700 StĂŒck gibt, von einem
illustren Haufen verschiedenartigster Autoren, die andernorts schon oft genug genannt wurden. Den Löwenanteil dieser Romane (beinahe 600 StĂŒck!) verbrach allerdings ein einziger Autor, dessen HartnĂ€ckigkeit und
Talent im Verfassen groĂartiger Geschichten nicht oft genug erwĂ€hnt werden kann. Die Rede ist hierbei natĂŒrlich von Werner Kurt Giesa, der unter dem Pseudonym âRobert Lamontâ schuld daran ist, dass ich meine
kostbare Zeit noch immer mit dem Lesen von Groschenheftchen verbringe.
Um ihn zu ehren und zu preisen, wie es ihm gebĂŒhrt, verfasste ich unlĂ€ngst eine Novelle, deren
Geschichte innerhalb des Professor Zamorra-Kosmos spielt. Die Resonanz auf diese Story, die ich inzwischen schon mehrfach ĂŒberarbeitet habe, war einfach unbeschreiblich. Selbst meine schĂ€rfsten Kritiker lieĂen
sich zu BegeisterungsstĂŒrmen hinreiĂen.
Ausrufe meiner engsten Freunde und Testleser wie: âSteve, bitte hörâ mit dem Schreiben
auf!â oder âWenn ich noch eine Seite von diesem ScheiĂ lesen muss, kotze ich dir auf den Teppich!â motivierten mich dazu, mein Meisterwerk hiermit nun auch dem Rest der Welt zugĂ€nglich zu machen. Heerscharen
begeisterter Fans, die sich tagtĂ€glich vor meiner Jugendstilvilla einfinden, um mich mit Sprechchören zum Selbstmord zu animieren, geben mir einfach das GefĂŒhl, einen wertvollen Beitrag fĂŒr den Fortbestand der
Trivialliteratur geleistet zu haben.
Aber genug geschwafelt, ich will Euch hier nicht langweilen. Das soll gefÀlligst meine PZ-Story
machen, die inzwischen immerhin schon fast den halben Umfang eines ânormalenâ Heftromans erreicht hat. Leute, die die regulĂ€re Serie nicht kennen, werden die Geschichte wahrscheinlich nicht so umwerfend finden,
da ich bei der Verwurstung der Figuren einfach mal eine Kenntnis der HintergrĂŒnde vorausgesetzt habe. Leute jedoch, die die Serie kennen, werden nach der LektĂŒre meines preisverdĂ€chtigen Werks auf jeden Fall
wissen, warum es besser ist, die richtige Serie zu lesen und meine Machwerke fortan zu meiden.
Ihr könnt das Ding hier als Doc-File im Word-Format herunterladen oder wenn Ihr gerade etwas Geld ĂŒbrig habt auch von Arkham Press als Buch kaufen (Die Story erschien in âMerlins Stern 2â und wird von der Romantruhe vertrieben). FĂŒr ganz Eilige habe ich das Ding auch noch als Zip-File bereitstehen, um den Download etwas zu beschleunigen. Es versteht sich von selbst, dass auch dieses File wie alle anderen hier frei von jeder Art garstiger Viren ist.
An dieser Stelle noch ein kurzer GruĂ von mir an alle Virenprogrammierer da drauĂen: Ihr seid
ein Haufen trauriger FrĂŒhzubettgeher, die tĂ€glich gezwungen werden sollten, ihren eigenen Kot zu verzehren. Sollte ich jemals einem von Euch Flachwichsern persönlich begegnen, wird es mir eine Ehre sein, ihn zu
Boden zu werfen und festzuhalten, wÀhrend sich stÀmmige MÀnner zweifelhafter Herkunft an seinen sÀmtlichen Körperöffnungen vergehen werden, bis er sich die Bosheit aus dem verdreckten Leibe kotzt.
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