News und Updates
Wohin sonst noch, mein Koenig?

Letztes Update:
02/06/01
 

Letzte warme Mahlzeit:
31/01/01
 

© 2001 bei Steve Kups

Derzeit deaktiviert wegen Umbau
Die KupsKam ist derzeit deaktiviert.

Mittwoch, der verschissene Tag des Herrn, 16.08.2000 (06:22 Uhr): Gegrummel

Wir haben frühen Mittwoch-Morgen.

Ein Mensch namens Karl-Heinz befindet sich noch immer im Urlaub und weiß noch nicht, dass hierzulande etwa zwanzig Millionen Deutschmark darauf warten, von ihm ausgegeben zu werden, weil er im Suff einen Lottozettel gewinnbringend auszufüllen wusste.

Karl-Heinz, ich hasse dich (unbekannterweise) von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft!

Alle boshafte Energie, welche in meinem kleinen, bösartigen Körper derzeit innewohnt, wird sich so lange gegen dich richten, bis du mir einen nicht unbeträchtlichen Teil deines unverdienten Vermögens überschrieben hast und mir dadurch das Leben ermöglichst, das ich eigentlich verdiene.

Wollt ihr wissen, womit ich meine Nacht verbracht habe?

Ich ließ mich mit etwa 1,6 Promille im Blut aufhalten, während ich auf unkluge Weise ein Kraftfahrzeug führte.

Natürlich war die Demütigung des Erwischtwerdens bei Weitem nicht genug. Man musste mich auch noch in das örtliche Krankenhaus zerren und mir bei lebendigem Leibe eine Blutprobe entnehmen.

Das Ergebnis hätte ich den Beamten auch vorher bereitwillig mitgeteilt. Ich war blau.

Aber nein, erst nachdem eine reichlich unattraktive Nachtschwester mir eine Nadel in die

Vene (oder Ader?) gerammt hatte, war der papierverschwendenden Bürokratie die notwendige Pflicht und Genüge getan.

Wenigstens konnten mich die beiden Beamten einigermaßen leiden und scherzten mit mir herum, während das unaussprechlich grässliche Wesen das Blut aus meinen Adern saugte, mich dabei wohltuend ablenkend.

Gepriesen seiet ihr, edle Verteidiger des Rechtssystems. Ihr macht ja auch nur euren Job, könnt nichts dafür, mit Typen wie mir in gelegentlichen Kontakt treten zu müssen. War jedenfalls ziemlich nett von euch, mich wieder zu der Kneipe zurückzufahren, an welcher mich das Schicksal ereilt hatte.

Gott sei Dank hat irgendein wohlmeinender Erdgeist noch in der selben Nacht mein Auto nach Hause gefahren, was mir das ein oder andere Überführungsdilemma ersparte.

Tja, sieht ganz so aus, als würde ich nun während des nächsten halben Jahres noch mehr Zeit zu Hause verbringen, als ich dies eh schon gewohnt war.

Vielleicht gut für mich, weil ich dadurch ein wenig ernsthafter und fleißiger arbeiten werde.

Definitiv nicht gut für die Erde und meine Umwelt, auf welche ich nun ein noch genaueres und kritischeres Augenmerk werfen werde, sei es auch nur, um mir einen boshaften Zeitvertreib zu bescheren.

Welt, hab acht!

Es gibt nur wenige Dinge auf Erden, die gefährlicher sind, als ich, wenn ich zuviel Zeit habe!